Das Licht in den Birken

Thea war als junge Frau mit gebrochenem Herzen nach Portugal geflohen, hatte sich dort ein neues, unkonventionelles Leben als Ziegenhirtin aufgebaut. Nun mit Mitte 50 überkommt sie das Heimweh und nie das Heimweh und beschließt in die Lüneburger Heide zurückzukehren - in Begleitung ihrer zwei Lieblingsziegen, von denen sie sich
nicht trennen kann.
 
Benno führt mit viel Herzblut einen Lebenshof für Tierr, doch von seinen Mitmenschen hat er sich schon lange zurückgezogen. Aufgrund von Geldsorgen sieht er sich jedoch gezwungen, zwei Wohnungen auf seinem Hof zu vermieten. Als Thea mit ihren Ziegen bei ihm einzieht, geraten der eigenbrötlerische Hofbesitzer und die temperamentvolle Wahl-Portugiesin schon bald heftig aneinander. Ein harmonisches Miteinander scheint unmöglich angesichts ihrer gegensätzlichen Charaktere.
 
Kurz nach Theos Einzug trifft Benno auf eine verletzte Wanderin. Juli möchte möcht es zu Fuß bis nach Amsterdam schaffen, doch ein Sturz zwingt sie, einige Wochen auf Bennos Hof in der Lüneburger Heide zu verharren. Als sich herausstellt, wie hoch Bennos Schulden tatsächlich sind, erkennen die drei Protagonisten, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, den Lebenshof vor der drohenden Zwangsversteigerung zu bewahren.
 
Romy Fölck, bisher als Autorin spannender Krimis bekannt, erzählt in ihrem neuen Roman eine warmherzige Wohlfühlgeschichte über drei Freunde, die mit der Zeit füreinander zur Wahlfamilie werden. Eine beglückende Lektüre, ideal für einen entspannten Sommerabend im Garten oder auf dem Balkon.

Bibliographie